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LESEN LERNEN MIT ALLEN SINNEN
Von Eltern für ElternMethode/Lesespiele DOWNLOAD /VIDEOSUN-BehindertenkonventionKontakt/ Impr./Links/BuchtippsGewalt gegen Kinder -Ute Göppert-
Grundidee
Schritt für Schritt/Lauterforschung
Lautsynthese
Kapitäne/Silbenboote
Anatomie der Buchstaben
ABC/Lesespiele
Fingerlesen/Gesten
Ganze Wörter als Symbol/Anlauttabellen zum Anfassen
Grundidee

Alle Lesespiele wurden aus Platzgründen den entsprechenden Themen zugeordnet und befinden sich nun dort jeweils am Ende.

 

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Variable Kindgerechte Leselernmethode

 

Diese einzelnen Bausteine dieser individuellen Leselernmethode für den Hausgebrauch wurden schrittweise durch und mit Kindern entwickelt.

Das Lesenlernen erfolgt in sehr kleinen aufbauenden Schritten, wodurch das Kind ständig kleine Lernerfolge erlebt und an seiner persönlichen Leistungsgrenze arbeitet, aber nie darüber. Überforderung ist hier ausgeschlossen.

Bei einigen Leselernmethoden werden die Kinder gleichzeitig mit Lauten, Lautsynthese, Buchstabensymbolen , Schreiben etc. konfrontiert. Das ist für manche zuviel auf einmal, alles funktioniert irgendwie eher schlecht als recht, aber nichts richtig. Lernerfolge und Motivation bleiben oft auf der Strecke. Aber nur mit Motivation lernt es sich gut.

Die These, dass durch Schreiben der erlernte Stoff gefestigt wird, funktioniert pauschal nur bei bereits Schreibkundigen, älteren Schülern oder Erwachsenen. Leseanfänger sind aber auch Schreibanfänger. Die feinmotorischen Voraussetzungen für das Erlernen der Schrift entwickelt ein Kind erst in einem Alter von ca. 6,5 Jahren. Viele Schulanfänger besitzen diese Voraussetzungen noch gar nicht. Zusätzliches Schreiben von Buchstaben ist für diese keine Hilfe zum Erlernen, sondern eine zusätzliche frustrierende Belastung oder Quälerei.. Wird das Lesenlernen zwangsläufig gekoppelt mit Schreiben, wie bei der Lernmethode „ Lesen durch Schreiben“, überträgt sich der Frust mit der Schrift zwangsläufig auch auf das Lesen.

Bei der hier vorgestellten Methode können die Kinder selbständig schreiben, wenn sie selber wollen, sie müssen aber nicht. Stattdessen können sie nur durch (magnetische) Legebuchstaben, Buchstabenstempel etc. „schreiben“, parallel dazu werden spielerische Schwung- und Malübungen zur Lockerung des Handgelenks und zur Schreibvorbereitung unter ergotherapeutischen Gesichtspunkten durchgeführt.

 

Einige mögen jetzt denken, das Lernen aller Buchstaben plus Zwielaute etc. braucht schon ein Jahr, und alles andere noch vorher absolvieren; DAS GEHT NICHT!

Doch es geht erfahrungsgemäß sogar viel schneller, denn:

- durch ständige kleine Erfolgserlebnisse lernt das Kind motiviert und ist ständig  „ gierig“ nach Neuem

-rein spielerische Methode wird nicht als erzwungenes Lernen empfunden, dadurch entfallen Nebenwirkungen wie Frustration und Unlust

-es wird kindgerecht unter Ausnutzung der natürlichen Wahrnehmung und des Bewegungsdranges und aller Sinne gelernt

- der Lernstoff z.B. der Buchstabenteil wird kindgerecht und gehirngerecht vermittelt

-Überforderung ist bei diesen kleinen Lernstufen ausgeschlossen

-Unterforderung ist ebenfalls ausgeschlossen, da dass Tempo und die Intensität der einzelnen Stufen das Kind bestimmt, gegebenenfalls können Schritte übersprungen werden oder auch gleichzeitig erfolgen

- innerhalb einer Stufe lässt sich noch einmal mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden arbeiten; einige Kinder können noch mit drei Lautmündern die Lesesynthese üben, andere gleichzeitig schon mit sechs Lautmündern

-systematischer , logischer Leseaufbau; dadurch entfällt Lernen durch Versuch und Irrtum oberhalb der Leistungsgrenze, welches zu Zeitverlust, Frustration und noch längerem unsicherem Lesen führt

- Lesenlernen erfolgt mit allen Sinnen, diese Methode ist auch für Kinder mit einer anderen Wahrnehmung („Wahrnehmungsstörungen“), welche eine normale Grundschule besuchen, bestens geeignet;  der Wechsel in eine Förderschule bliebe so vielen erspart.

                                                               

 

Motivation und ständige                      Frustration mangels     Erfolge,  kleine Schritte                       Erfolgen, Lernziel

mit dem neuen  Lernziel     statt          erscheint 

ständig in  Sicht                                   unerreichbar weit

                                                          und nicht greifbar

                                                          

Diese Unterlagen können sie auch als Baukasten verwenden. Je nach Leselernmethode der Schule ihres Kindes und dessen Fähigkeiten können Sie einzelne Elemente gezielt für ihr Kind nutzen. Viele scheinbare Lernprobleme werden sich damit in Luft auflösen.

Die einzelnen Schritte zum richtigen Lesen sollten Sie zu Hause den Fähigkeiten ihres Kindes anpassen und nicht das Kind der vorgegebenen Leselernmethode und dem vorgegebenen zwangsläufigem schulischem Tempo.

Kinder, welche z.B. gut nur mit den Augen die Form eines Buchstaben erfassen können, werden den Teil der Tastbuchstaben gar nicht benötigen. Als Eltern können Sie hier individuell auf ihr Kind eingehen und es mit Erfolg und Spaß fördern. Erfahrungsgemäß kann ich sagen; nachdem die Kinder die richtigen Grundlagen des Lesens mit den ersten Buchstaben begriffen haben, eignen sie sich nach und nach, sehr schnell aus eigenem Antrieb und ohne weitere Hilfe, den  Rest der Buchstaben an.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass Kinder mit erheblichen Wahrnehmungsproblemen und Lernschwierigkeiten etc. in die Hand von Fachleuten wie Ergotherapeuten, Logopäden Heilpädagogen, etc. gehören. Diese können erfahrungsgemäß am besten die Ursachen der Probleme feststellen und in Kooperation mit Eltern und Schule arbeiten.

 

Für alle Schritte von 1-10 benötigt man keinen Schreibtisch und keinen Stuhl, sie lassen sich überall kindgerecht und in Bewegung durchführen. Das „Schreiben“ von Wörtern mit Legebuchstaben etc. kann auf dem Fußboden erfolgen oder auf einem breiten Fensterstock.

Die Schritte 1-6 sind besonders geeignet für die „Vorschule“ im Kindergarten oder zu Hause.

 

Nachfolgend lassen Sich die Schritte 4 und 5 auch vor den Schritten 1,2 und 3 ausführen.

Erst Einführung ganzer Wörter, dann Lautsynthese.

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Obwohl ich lieber den Begriff kindgerecht für diese Methode verwende , ist es "fachlich" betrachtet eine analytisch-synthetische Methode, welche in allen Bereichen kindgerecht umgestaltet wurde.

Analyse- Zergliederung eines ganzen in seine Bestandteile, Untersuchung der "Funktionsweise"

Beim kleinen beginnenden analytischen Teil werden nicht mehr Wörter mit Buchstaben analysiert, um zu erkennen wie das mit den Lauten und der Lautsynthese funktioniert; sondern das Kind kann im Einzelunterricht durch Zuschauen und Nachahmung z.B.seine Mutter "analysieren", um zu erfahren, zu erkennen und zu begreifen, was Laute sind und wie die Lautsynthese (Zusammenziehen) funktioniert.

(siehe Übungen zur Lautsynthese/Kapitäne)

Synthese- Zusammenfügung, Aufbau

Nachdem die Funktionsweise des Lesens und "Schreibens" bekannt ist, wird dies mit neuen/anderen  Lauten/Buchstaben angewendet.

(Neue) Buchstaben/Laute werden nach dem nun bekannten Prinzip "schriftlich" zusammengebaut  -  Schreiben

oder

"mündlich" zusammengebaut  -   Lesen

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