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Leselehrmethoden:            

 

Es gibt inzwischen viele verschiedene Methoden Kindern Lesen beizubringen.

Daran kann man sehen, dass auch die Fachwelt sich hier nicht einig ist und es einer Art Lotterie gleichkommt, ob nun die in der Schule angebotene gerade für ihr Kind die Richtige ist.

Ein Teil der Kinder kommt meist prima damit zurecht, andere gar nicht.

Grundsätzlich kann man die Methoden in zwei Kategorien einteilen.

 

 Aufbauende Methoden:

Den Kindern werden erst die Einzelteile in Form von Lauten , Buchstaben, Silben etc. präsentiert und daraus werden dann Silben und Wörter schrittweise aufgebaut.

 

Vergleich mit einer Mechanikerwerkstatt: Es werden die Einzelteile näher erklärt und dann wird gezeigt wie daraus ein komplexes Werk entsteht.

 

Vergleich mit der Fahrschule: Die zum Glück praktizierte Methode in allen Fahrschulen, erst wird die Theorie vermittelt, dann werden die einzelnen Hebel und Knöpfchen erklärt und erst dann  geht’s auf die Straße.

 

 - synthetische Methoden, z.B. "Wir le-sen in Sil-ben"

- allen ehemaligen DDR-Schülern aus der Schulzeit bekannt

Methoden mit Selbsterkenntnis:

 

Es werden z.B. ganze Wörter präsentiert, das Kind muss jetzt selbst dahinter kommen, wie das mit den Buchstaben und einzelnen Lauten funktioniert. Es soll zum Teil selbst erkennen (raten) welches unbekannte Wort/ Buchtstabe dies sein könnte. Lernen durch Versuch und Irrtum.

 

Vergleich mit einer Mechanikerwerkstatt: Der Lehrling bekommt einen Motor vorgesetzt und soll diesen zerlegen (was meist gelingt) und danach wieder richtig zusammensetzen (was natürlich selten gelingt).

 

Vergleich mit der Fahrschule: " Fahren Sie erst einmal los, die Bedeutung der Hebel und Knöpfe im Auto und die Bedeutung der Verkehrszeichen wird sich Ihnen schon von selbst erschließen."

 

- analytische Methoden     oder    "Lesen durch Schreiben"

Die hier vorgestellte Methode gehört zu den aufbauenden Methoden und ist auch schon für Kindergartenkinder geeignet, da sie erst einmal ohne Buchstaben arbeitet.

Der einzige große Nachteil einer aufbauenden Methode; das Fehlen von Wörtern, um sinnvolle Sätze zu bilden, ist hier durch die Wortsymbole einfach gelöst. Alle Elemente dieser Methode lassen sich auch einzeln nutzen, um so individuell die Defizite der schulischen Methode Ihres Kindes auszugleichen.

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Erfahrungsgemäß halte ich die altbewährte synthetische Methode am sinnvollsten, da bereits ich als Kind und auch meine Kinder damit unterrichtet wurden.

Durch die Ergänzung eines kleinen analytischen Teils zu Beginn des Leselehrgangs wird diese heute als analytisch-synthetische Leselehrmethode bezeichnet.

Meine "kindgerechte" Methode ist eine Verbesserung /Vereinfachung dieser, für den individuellen Einzel-oder Förderunterricht.